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05.11.2004 | 19:30 Innsbruck:  10.7°C Morgen aufgelockert, kühler
   
BRENNER
 
Bildquelle: APA
 
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Transitzahlen werden explodieren
Der Transitverkehr über den Brenner ist auch im Oktober rasant gestiegen. Bei der Rollenden Landstraße gab es drastische Einbußen. Da die Brennerroute für Lkws immer attraktiver wird, werden die Transitzahlen in den nächsten Jahren explodieren.
 
 
 
Plus 19 Prozent im Oktober
Mit fast 19 Prozent plus ist der Zuwachs der Transit-Lkws auf dem Brenner im Oktober zwar nicht mehr ganz so stark ausgefallen wie in den Sommermonaten. Trotzdem: In absoluten Zahlen bedeutet es, dass heuer im Oktober 25.000 Schwertransporter mehr durch Tirol gefahren sind als noch im Vorjahr.
 
     
1.000 Lkws mehr pro Tag
Insgesamt sind heuer schon fast eineinhalb Millionen Lkws über den Brenner gerollt und damit deutlich mehr als in den ersten zehn Monaten des Vorjahres. An einem normalen Werktag sind heuer über 1.000 Transit-Lkws zusätzlich unterwegs.
   
   
     
Millionen von Lkws
Über das Jahr gesehen muss man mit mindestens 1,7 Millionen Transit-Lkws allein durch Tirol rechnen. Vor Auslaufen der Ökopunkte-Regelung zu Jahresbeginn gab es noch eine Transit-Obergrenze von 1,6 Millionen Lkws - und zwar für ganz Österreich.

Rollender Landstraße droht das Aus
Ganz anders sieht die Statistik bei der Rollenden Landstraße aus. Dort spricht man von Einbußen um die 50 Prozent. Ein Rückgang vor allem seit dem 1. Mai 2004, dem Tag der EU-Erweiterung. Lkws aus den neuen Beitrittsländern dürfen seit diesem Tag nicht mehr auf die Bahn gezwungen werden.
 
 
 
     
Brennersee - Manchingen bald Vergangenheit
Zahlreiche Fahrten mussten gestrichen werden, etwa auf der Strecke Brennersee nach Manchingen bei Ingolstadt. In Zeiten der Ökopunkteregelung vekehrten auf dieser Strecke 168 Züge pro Woche, mittlerweile stehen nur noch 100 Fahrten auf dem Fahrplan. Wie es aussieht, wird diese Strecke bald ganz aus dem Fahrplan genommen.
   
   
     
Transitzahlen werden explodieren
Der Trend weg von der Schiene auf die Straße wird sich ungebremst fortsetzen, darin sind sich die Verkehrsexperten einig. Vor allem die Transitzahlen drohen in den kommenden Jahren zu explodieren. In der Schweiz wird man die Maut erhöhen, auf dem Brenner will die EU die Maut senken.

Brenner wird immer attraktiver für Lkws
Das heißt, die Brennerachse wird für den Lkw-Verkehr noch viel interessanter, als sie es ohnehin schon ist. Deshalb rechnen Verkehrsexperten für das kommende Jahr bereits mit mehr als zwei Millionen Transitfahrten durch Tirol.
 
 
 
     
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    Rauf mit den Treibstoffpreisen!
dahofavor  7min
Sondersteuer von 50 % und alles wäre erledigt.

 
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    gar nix wär erledigt
goa3vor  0min
denn jede Preiserhöhung hauen die Frächter eh wieder den Konsumenten auf die Birne! und wir sind so blöd das wir alles haben müssen die Erdbeeren im Winter, die spanischen veseuchten Paprika usw.

 
 
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    Autobahnen
tankrippervor  12min
sind nun mal dazu da um benützt zu werden. Ist es Euch lieber, wenn die KLWs durch die Wohngebiete rasen?

 
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    Wo ein Wille, da ein Weg
clarissavor  20min
Mein Eindruck ist, daß die Politiker keine Änderung durchsetzen können, weil die Frächterlobby zu stark ist.Und es wäre schon einmal interessant zu wissen, wieviel Steuern die Transportwirtschaft an den Staat abliefert und wieviele Arbeitsplätze da dranhängen.Und warum soll man den reinen Transit nicht auf die Bahn zwingen können? Vielleicht kann mir ein zuständiger Politiker das erklären?

 
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    Transport-Notwendigkeit?
mikejbvor  22min
Die Transrapid-Idee hat was visionäres. Aber abgesehen von der Frage, wie man am besten (d.h. kostengünstig, umweltschonend, rücksichtsvoll usw.) die nötige Transportleistung quer durch die Lande zur Verfügung stellen kann, würde mich interessieren, wie es mit der tatsächlichen Notwendigkeit vieler Transporte aussieht. Muß jedes heute transportierte Gut unbedingt von A nach B? Und wenn ja, dann, weil es tatsächlich nur an A vorhanden ist und an B benötigt wird? Oder vielleicht (oft) auch nur, weil man für den Transport den einen oder anderen Fördertopf anzapfen kann? Müssen Waren schon während Ihres Herstellungsprozesses verschiedene Standorte durchlaufen und tatsächlich, noch bevor sie als Fertigprodukte in den Regalen landen, tausende Kilometer zurücklegen?

 
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    Nicht nur in Tirol rollt die Transitlawine!
dieuvor  25min
Auch in Wien und zwar durch dicht verbaute innerstädtische Bezirke. Stoppt den Transit in der Gumpendorfer Straße >>> www.gumpi.at !!!!

 
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    Normalerweise gehörten alle Politiker, die
derunbestechlichevor  29min
in Tirol Entscheidungsträger sind, abgesetzt, denn diese sind schlichtweg unfähig (von den diversen FPÖ-Verkehrsministern einmal abgesehen). Von Richtlinien, Gesetze, EU-Freiheiten einmal abgesehen: Wenn ich mir ansehe, dass Stufe 4 LKWs demnächst in der Nacht fahren dürfen, dass die Schweiz als Nicht-EU-Mitglied dem EU-Mitglied Österreich - in Sachen Verkehr - besser gestellt wird, dass es zum Thema Hausbrand noch keine verbindlichen Regelungen gibt, dass Herr Staa und Herr Geschendtner immerwährend von Maßnahmen - die demnächst umgesetzt werden - reden, die Frächterlobby eine Ausweitung der (Brenner-)Maut bis Kufstein abgelehnt hat, dass Dieselfilter immer noch nicht flächendecken eingeführt wurden bzw. vorgeschrieben sind, dass gerade diese Politiker in den besten Luftkurorten leben, wo die Bürger (insbesondere die Kinder) in der schlechten Luft verrotten, scheint heutzutage niemanden mehr die Meinung des gemeinen belasteten Volkes zu kümmern. Ach ja, ich vergaß: Wir werden demnächst Maßnahmen setzen. Gruß, d.u.

 
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    ja, die Tiroler habens ja selbst gewählt
goa3vor  25min
die umweltbewusten Politiker! solange die Grünen dort nichts zu sagen haben, werden immer die Frächter gewinnen denn die schwarzen sind und bleiben eben eine wirtschaftspartei!

 
 
     
    Auf den Punkt gebracht:
derunbestechlichevor  24min
Was nützen mir die besten Juristen in der Landesregierung, die diversen Dr.Dr.s, wenn sie es nicht schaffen, Verbesserungen für den Bürger herbeizuführen? Studiert Jus und bewerbt euch bei Herrn Staa und ihr bekommt eine Ausbildung mit dem Schwerpunkt: Verbesserung der Luftqualität durch juristische Winkelzüge unter Beibehaltung des Status Quo. Gruß, d.u.

 
 
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    wipptaler
spinoza06vor  30min
aber du hast mein posting auch nicht bis zum ende gelesen,ich hätte von dir einige ideen zum tourismus erwartet

 
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